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Wo kommt die Wolle her?

Für die herzundhund-Produkte wird nur Wolle eingesetzt, die von glücklichen, regionalen Schafen kommt.

Was meint glückliche Schafe und warum regional?

Damit ein Schaf glücklich leben kann, braucht es eine Herde, genügend Platz und somit Futter und einen artgerechten Umgang der Menschen mit ihm. Für einen artgerechten Umgang braucht es eine sorgsame Schur und Klauenpflege und vernünftige Bedingungen, wenn ein Transport stattfinden muss. Das sog. Mulesin, bei dem den jungen Schafen ohne Betäubung ein Teil der Haut am Hinterteil entfernt wird, gehört natürlich nicht dazu und ist in Deutschland verboten.

Regionale Wolle aus Deutschland setzte ich daher ein, da ich zum einen die Transportwege kurz halten möchte und zum anderen unsere Schäfer unterstützen möchte, da Schafhaltung in Deutschland nicht wirklich rentabel ist. Wir brauchen aber Schafe in Deutschland, da sie sehr wertvoll für die Landschaftspflege sind. Denn eine Fläche, die von Schafen abgegrast wird, bietet nachweislich eine riesige Artenvielfalt, was bei maschinell gemähten Flächen nicht der Fall ist. Denken wir kurz an das Insektensterben, dann wird die Sinnhaftigkeit schnell klar.

Wo finde ich nun gut gehaltene Schafe?

Ganz einfach, ich nehme Kontakt zu Schäfern auf und schaue mir die Herden und Menschen in der Regel selber an. Bevorzugt sind dabei Herden, die ein Sigel auf kontrolliert biologische Tierhaltung tragen.

Inzwischen habe ich ein Netzwerk aus einer ganzen Reihe von Schäfern und auch aus einigen, liebevollen Hobbyhaltern, von denen ich meine Wolle beziehe. Zusätzlich gibt es zwei tolle, bio-zertifizierte Wollkämmereien, bei denen ich fertig gewaschene und kardierte Wolle, bzw. auch schon versponnene Wolle aus Deutschland beziehen kann.

Was habe ich bei dem Kontakt mit Schafen und Schäfern bisher festgestellt?

Schafe streicheln macht riesig Spaß und es ist ein wahnsinnig entspanntes Gefühl, in einer Schafherde zu stehen. Als entsprechend entspannte Menschen habe ich die Schäfer kennen gelernt, deren Motiv Verbundenheit mit der Natur ist und kein Streben nach dem schnellen Geld. Denn wie schon erwähnt ist Schafhaltung in Deutschland kein lukratives Geschäft und der Großhandel zahlt den Schäfern nur Centbeträge pro Kilo Schurwolle.

Auch die Vielfalt an Schafrassen und die unterschiedlichen Eigenschaften der Wolle dieser verschiedenen Rassen, ist beeindruckend. So ist Wolle nicht gleich Wolle, denn abgesehen von unterschiedlichen Farben ist die eine fein, die andere grob und die Eigenschaften beim Filzen sind auch sehr verschieden.

Da mir eine faire Herstellungskette wichtig ist, bezahle ich den Schäfern das vielfache von dem, was der Großhandel bezahlt. Dies macht den Herstellungspreis nur unwesentlich teurer und ist für die Schäfer ein viel größerer Unterschied.

Das ist für mich Fairtrade.




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